Cannabisöl

Cannabisöl oder THC Öl ist in aller Munde. Was ist es, was bringt es und wo liegen Unterschiede zu CBD und Hanföl? 

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Cannabisöl

Was ist Cannabisöl?

Cannabisöl wird häufig als Überbegriff für  unterschiedlichste Arten von Öl mit THC-Anteil gesehen. Es wird aus der Hanfplanze gewonnen und enthält THC – im Gegensatz zum häufig verwechselt verwendeten CBD-Öl.

Die Menge des THCs und die damit verbundene Anwendung des Öls ist jedoch durchaus unterschiedlich, da auch die Wirksamkeit variiert. So gibt es rund um das Cannabisöl zahlreiche Optionen zur medizinischen und gesundheitsfördernden Verwendung.

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Inhaltsverzeichnis

Cannabisöl vs. Hanföl vs. CBD-Öl

Wer sich für Hanföl entscheidet, wählt häufig eine Substanz ganz ohne CBD. So unterscheidet sich die Anzahl der Cannabinoide, was wiederum zu unterschiedlichen Wirkungen führt. Hergestellt wird es wie auch das CBD-Öl aus Hanfsamenöl. Dieses enthält jedoch meist geringe Mengen von THC und beinhaltet CBD, was bei Hanföl ebenfalls nicht enthalten ist.

Cannabisöl hingegen beinhaltet deutlich mehr THC. Mit 50 bis 80 Prozent THC und der Herstellung aus Blättern und Blüten des Cannabis unterscheidet es sich am stärksten von den zwei anderen Ölen. Dementsprechend unterscheiden sich auch die Anwendungen, weshalb die häufig gleich genutzten Beschreibungen nicht richtig sind.

Legalität

Unterschiede bezüglich der Legalität gibt es von Land zu Land. In vielen Ländern ist THC in größeren Mengen als 0,2 % illegal, da es sich hierbei um ein Suchtmittel handelt. Ausnahmen stellen die Anordnung durch einen Arzt und die Bewilligung durch die Krankenkasse dar.

Alle nicht psychoaktiven CBD Produkte mit einem geringeren THC-Gehalt als 0,2 % sind hingegen meist bereits frei verkäuflich.

Cannabisöl mit einem THC-Gehalt über 0,2% ist in Deutschland verschreibungspflichtig!

Verschreibungspflicht

Die meisten der in Deutschland frei verkäuflichen CBD-Produkte sind Nahrungsergänzungsmittel. Eine Ausnahme stellt die Verschreibung durch einen Arzt dar, was eine Option zum Erhalt des medizinischen Cannabisöls darstellt.

Seit 2016 gibt es die sogenannte Verschreibungspflicht, da der freie Kauf und Verkauf der Mittel mit einem THC-Gehalt mit mehr als 0,2 % verboten ist.

Cannabis : die Grundlage von THC Öl

Ein Blick auf die Herstellung des Cannabisöls zeigt jedoch, dass Cannabis die Grundlage darstellt. Anders als bei CBD-Öl spielt das THC daher eine zentrale Rolle der Wirksamkeit und ist auch in größeren Mengen erhalten.

Wer Cannabisöl legal und in nicht medizinischer Form erwerben möchte, wird zumindest in Deutschland nicht fündig. Lediglich die Ausführungen mit einem CBD-Gehalt von bis zu 0,2 % sind legal erhältlich und lassen sich entsprechend verwenden.

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Cannabis Wirkstoffe

Die aktiven Wirkstoffe des Cannabis sind die Cannabinoide. Von diesen stecken mehr als 60 unterschiedliche Stoffe im Cannabis, die zu den im Folgenden erklärten Wirkungen führen.

Eines der bekanntesten Cannabinoide ist das lipophile Tetrahydrocannabinol. Er führt zur Linderung von Schmerzen, kann jedoch auch zu Appetitlosigkeit oder Übelkeit führen. Ähnlich verteilt sind auch die vielen weiteren Wirkstoffe, die für die einzigartige Erscheinung des Cannabis sorgen.

Cannabissamen zur Herstellung von Cannabisöl

Was bringt Cannabisöl?

Auf dieser Grundlage sorgt Cannabisöl dafür, dass die Wirkstoffe der Cannabispflanze an den Rezeptoren des menschlichen Nervensystems andocken.

Dadurch entstehen die verschiedenen Wirkungen, wie beispielsweise als medizinische Behandlungsmethode, sowie die veränderten Wahrnehmungen.

Deshalb kann das Cannabisöl durchaus bei Schmerzen verwendet werden, wenn eine Verschreibung durch den behandelnden Arzt erfolgt.


Cannabisöl ist in der Lage, die Wahrnehmung von Schmerzen zu verändern. Zudem senkt es die Schmerzempfindlichkeit. Des Weiteren kann es ein Hochgefühl hervorrufen und den Konsumenten in ein anderes Wahrnehmungsfeld führen.

Wie genau die Wirkungen aussehen und wie stark diese letztendlich sind, hängt wiederum vom THC-Gehalt des Cannabisöls ab.

Die Wirkungen im Überblick

Psychoaktiv

Cannabisöl beeinflusst durch seine Wirkstoffe das zentrale Nervensystem.

Aus diesem Grund lässt sich von einer psychoaktiven Wirkung der Pflanze sprechen, mit der sich die Veränderungen innerhalb der eigenen Wahrnehmung erklären lassen.

Dieser Rauschzustand wird allgemeinhin als „High“ bezeichnet.

Physisch

Mit den physischen Wirkungen sind die Veränderungen am Körper gemeint. Durch die Aktivierung der CB1 Bindungsstellen im Gehirn und Körper kann ein übermäßiger Konsum zur Störung des Gleichgewichts führen.

Durch den regelmäßigen Konsum passt sich die CB1 Crew an den THC-Gehalt an, was körperlich zu einer Gewöhnung und hohen Toleranz führen kann. Weiterhin können Störungen am Nervensystem entstehen.

Weitere positive Eigenschaften

Die positiven Eigenschaften sind die schmerzlindernde, blutdrucksenkende und antibakterielle Erscheinungen.

Auch die Linderung von Erbrechen und Übelkeit können die Folge des Cannabiskonsums sein, wenn die Pflanze in Form des Öls aufgenommen wird. Zusätzliche Eigenschaften sind die Linderung von Schuppenflechte, die Förderung des Knochenwachstums und die positive Wirkung auf das Immunsystem. In dieser Hinsicht hat das Cannabisöl viele positive Wirkungen.

Anwendungsgebiete

Eine der häufigsten Anwendungen ist die Nutzung von Cannabisöl gegen Krebs. Auch bei vielen weiteren Krankheiten wird das medizinische Cannabisöl bereits verwendet, um die positiven Effekte auf den Körper mit der Bekämpfung einer Krankheit zu verbinden. In Form der oralen Annahme kann es daher bei vielen Krankheitsbildern vom Arzt empfohlen und verschrieben werden.

Nebenwirkungen

Eine der klassischsten Nebenwirkungen ist die Missstimmung. Auch Depressionen, Halluzinationen oder Angstzustände können bei einem übermäßigen Konsum auftreten. Gleiches gilt für einen gewissen Kontrollverlust, eine veränderte Zeitwahrnehmung, eingeschränkte Leistungsfähigkeit, Übelkeit und Schmerzen im Kopfbereich. Innerhalb weniger Stunden oder Tage sind diese Erscheinungen jedoch vergangen.

Dennoch stecken hinter Cannabis und Cannabisöl auch langfristigere Auswirkungen. In dieser Hinsicht kann es zu einer physischen Abhängigkeit kommen. Zudem können bei übermäßigem Konsum langfristig Psychosen auftreten oder sich der Ausbruch einer derartigen Wahrnehmung beschleunigen.

Vor- und Nachteile zusammengefasst

Vorteile
Zu den Vorteilen zeigt sich, dass die Einnahme und Nutzung durchaus einfach sind. Zudem wirkt Cannabisöl ganzheitlich, wodurch die Anwendung und das Wirkungsspektrum überaus vielfältig sind. Dank der zahlreichen Inhaltsstoffe sind Lösungsansätze für unterschiedliche Krankheitsbilder vorhanden, um Schmerzen aktiv lindern zu können.
Nachteile

Nachteilig ist bisher, dass viele der Cannabisöle rechtlich nicht genutzt werden können. Die Voraussetzung ist meist eine Bezahlung durch die Krankenkasse, wobei es jedoch an einer Erstattung fehlt.

Auch für die Ärzte ist eine Therapie mit Cannabis häufig bürokratisch und aufwendig, weshalb diese nur in wenigsten Fällen kontrolliert zum Einsatz kommt.

Wie wird Cannabisöl hergestellt?

Die Option, Cannabisöl selbst herzustellen, ist durchaus möglich.

Hierzu werden 99,5 % Isopropylalkohol benötigt, der zunächst in einem Gefrierschrank abkühlen muss. Anschließend benötigst du Marihuana, wobei eine Unze in der Regel 3 bis 4 Gramm Öl liefern kann. Zusätzlich sind zwei Edelstahl-Lagertöpfe, ein Messbecher, ein Kaffeewärmer, ein langer Holzlöffel, ein Reiskocher, ein Elektroventilator, ein Trichter aus Kunststoff und einige Filter erforderlich. Im Folgenden findest du die detaillierte Anleitung für die eigene Herstellung von Cannabisöl.

Erwerb, Besitz, Handel und Weitergabe von Cannabis sind laut Betäubungsmittelgesetz in Deutschland verboten.

Cannabisöl herstellen: Rezept zum selber machen

Um Cannabisöl selbst herzustellen, kannst du Marihuana in einen Topf geben und zusätzlich kalten Isopropylalkohol zur Befeuchtung hinzufügen.

Die pflanzliche Mischung sollte vollständig abgedeckt sein. Nach anschließendem Rühren, Zerdrücken und Zerschlagen lässt sich der Alkohol mit der Mischung kombinieren. Nach einer kurzen Ruhepause muss möglichst viel der Flüssigkeit in den zweiten Eimer gegossen werden. Gib anschließend wieder Alkohol hinzu und führe das Abkochen erneut durch.

Auch hiervon sollte anschließend möglichst viel in den zweiten Eimer gegeben werden. Das damit entstandene Lösungsmittel wird anschließend erst einmal ruhen gelassen.

Nimm dir anschließend ein Glas, statte deinen Kunststofftrichter mit einem Kaffeefilter aus und stelle diesen in das Glas.

Dadurch wird das Lösungsmittel durchseiht, um Partikel aus der Flüssigkeit zu entfernen. In der flüssigen Lösung kann anschließend der Alkohol abgekocht werden, was mit dem Reiskocher möglich wird. Platziere zudem den Ventilator und lass ihn über die Öffnungen des Reiskochers blasen. So bilden sich rund um den Kocher keine giftigen Dämpfe.

Achte zudem darauf, dass der Reiskocher nicht überkocht und dampfe den Alkohol ab. Sobald die Flüssigkeit weniger wird, kann langsam neues Lösungsmittel nachgeschüttet werden. Wenn das gesamte Mittel hinzugefügt wurde und auf rund zwei Zoll im Boden reduziert ist, fügst du 12 Tropfen Wasser hinzu. So entfernst du das Lösungsmittel vollständig ohne Rückstände.

Wenn die Mischung anschließend ein knisterndes Geräusch macht, bist du fast fertig. Stelle anschließend deinen Reiskocher ab und lass dein Öl rund 5 Minuten abkühlen. Die gekühlte Flüssigkeit gibst du daraufhin in einen Messbecher aus Edelstahl und stellst diesen auf einen Kaffeewärmer, damit das Restwasser entfernt werden kann. Daraufhin bilden sich Blasen, die du in Ruhe wieder abflachen lässt. Wenn dies geschehen ist, hast du erfolgreich Cannabisöl hergestellt.

medizinisches Cannabisöl

Wie wird Cannabisöl eingenommen?

Für die Einnahme von Cannabisöl gibt es verschiedenste Möglichkeiten. Häufig findet die Einnahme oral statt, in manchen Fällen ist sie jedoch auch in Form von Kapseln oder Zäpfchen geeignet. Wenn es sich um medizinisch verschriebenes Cannabisöl handelt, wird die Form der Anwendung in den meisten Fällen jedoch klar angegeben. Dadurch entstehen bei der Verwendung keine Unklarheiten, wodurch die gewünschte Wirkung erzielt werden kann.

Dosierung

Wenn es um die richtige Dosierung Ihres Konsums für das Cannabisöl geht, bietet sich ein Blick auf die Empfehlung des Arztes oder auf die Beschreibung des Produkts an. Häufig ist die Dosierung von verschiedensten Faktoren abhängig, die im Vorhinein beachtet werden sollten. Sowohl die Höhe des THC-Anteils als auch die eigene Körperbeschaffenheit spielen hierbei eine zentrale Rolle.

Häufig spielt die Verträglichkeit eine wichtige Rolle. Entsprechend der Intensität der eigenen Krankheit gilt es daher zu entscheiden, wie viele Tropfen eingenommen werden müssen. Meist ist ein langsames Beginnen sinnvoll, um die körperliche Reaktion Schritt für Schritt erkennen zu können.

Anwender konnten mit der folgenden schrittweise erhöhten Dosierung von CBD-Öl positive Erfahrungen machen.

Dosierungsempfehlung Cannabisöl, Infografik

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Passendes Öl zum Dosierbeispiel

Oral

In den meisten Fällen erfolgt die Einnahme des Cannabisöls in Form von Tröpfchen. Da sich der Körper zunächst an die Einnahme gewöhnen muss, reichen zunächst 1 bis 2 Tröpfchen aus.

Anhand der eigenen Verwendung lässt sich diese Menge mit der Zeit steigern, um entsprechend der zu behandelnden Krankheit auf die erforderliche Dosis zu kommen.

Kapseln

Auch die Einnahme von Hanföl in Form von Kapseln ist durchaus möglich. Hierbei sollte jedoch darauf geachtet werden, nach der Einnahme rund 30 Minuten auf die Einnahme von Flüssigkeiten oder Lebensmitteln zu verzichten. In der Regel hat eine Kapsel in etwa die Wirksamkeit von 10 Tropfen, weshalb der eigene Bedarf im Vorhinein exakt geprüft werden sollte.

Transdermal

Wer eine Therapie mit Cannabisöl macht, kann sich für die transdermale Verabreichung entscheiden. So lassen sich die Nebenwirkungen deutlich reduzieren, da die Einnahme direkt über die Haut erfolgt. Nicht immer ist eine derartige Form der Nutzung allerdings möglich. Durch das Informieren direkt bei einem Arzt lassen sich meist gesicherte Informationen erhalten, um sich bestmöglich zu informieren.

Zäpfchen

Eine weitere Option stellt die Einnahme per Zäpfchen dar. Diese Form der Verabreichung kann sich auf die Wirkung des Cannabisöls einwirken, beinhaltet in den meisten Fällen jedoch ein nur wenig angenehmes Gefühl. Ob die Einnahme als Zäpfchen wirklich eine Option darstellt, müssen die Anwender in den meisten Fällen daher selbst entscheiden.

Cannabisöl rauchen?

Viele Nutzer stellen sich die Frage, ob sich das Cannabisöl auch rauchen lässt. Dies gilt es jedoch zu verneinen, da sich bei zu hohen Temperaturen meist Verbrennungsstoffe freisetzen. Diese haben eine krebserregende Wirkung und sollten daher vermieden werden. Auch die Lunge hat Schwierigkeiten damit, sich von den Ölresten zu befreien, wodurch die positive Wirkung abnimmt.

Wie kann Cannabisöl verwendet werden?

Für die Verwendung von Cannabisöl gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Sowohl zur Linderung von Schmerzen in der Medizin als auch zur aktiven Bekämpfung von Krankheiten ist das Öl geeignet. Sogar Hunde können in den Genuss der besonderen Wirkung kommen und das Mittel unter bestimmten Voraussetzungen zu sich nehmen. So lässt sich zu jedem Zweck die geeignete Menge an Cannabisöl zu sich nehmen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.
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Medizinisches Cannabisöl

Für die Behandlung einer Beschwerde oder eines einzelnen Symptoms ist medizinisches Cannabisöl geeignet. Einschränkungen rund um die Sorte des Cannabis gibt es hierbei nicht, wodurch sich jede Sorte zu medizinischen Zwecken verwenden lässt. Um richtiges Cannabisöl mit hohem THC-Gehalt kaufen zu können, ist jedoch in den meisten Fällen eine ärztliche Verschreibung erforderlich.

Es gibt keine fundierten wissenschaftlichen Studien, dass Cannabisöl gegen Krebs hilfreich ist.
Patienten berichten jedoch positiv von einer schmerzlindernden Wirkung.

Cannabisöl bei Krebs

Für die Verwendung bei Krebs gibt es derzeit noch einige Forschungen. Zwar kann das Cannabisöl durchaus zu diesem Zweck eingenommen werden, eine heilende oder lindernde Wirkung ist medizinisch allerdings noch nicht einwandfrei belegt. Aus diesem Grund ist Cannabisöl bei Krebs bisher eher mit Vorsicht zu genießen und sollte nicht als Heilmittel gegen Krebs gesehen werden. Patienten berichten allerdings häufig von einer schmerzlindernden Wirkung bei Krebserkrankungen. 

Gegen Schmerzen

Wer sich für medizinisches Cannabisöl entscheidet, verfügt über ein gutes Mittel zur aktiven Linderung von Schmerzen. Die Wirkung bei neuropathischen Schmerzen ist wissenschaftlich, wodurch sich auch offiziell für eine Bekämpfung der Schmerzen sorgen lässt. So zeigt sich an vielen positiven Beispielen, dass das medizinisch verschriebene Cannabisöl wirkt.

Für Hunde

Grundsätzlich lässt sich Cannabisöl auch für Hunde verwenden. Dennoch sind viele Tierärzte bisher skeptisch und können die Behandlung bei Schmerzen und weiteren Leiden nicht empfehlen. Zu groß sind die Nebenwirkungen für die Tiere, die aus medizinischer Sicht bisher häufig nur auf den Menschen bezogen wurden. Etwas mehr Vorsicht kann daher nicht schaden.

Welches Cannabisöl kaufen?

Falls bisher noch überlegt wird, welches Cannabisöl sich am besten eignet, bietet sich das Befolgen der Empfehlungen des Arztes in den meisten Fällen an. 

Dadurch muss sich der Kauf nicht lange hinziehen, sondern lässt sich rund um die geeignete Anwendung und den damit verbundenen THC-Wert schnell wählen. Nach einer professionellen Einschätzung des eigenen Gesundheitszustandes ist dies meist der einfachste Weg, um von Beginn an das richtige Cannabisöl zu kaufen.

Wer verschreibt Cannabisöl?

Um Cannabisöl legal verschrieben zu bekommen, ist der Gang zum Arzt unvermeidbar.
Dieser muss anhand der gängigen medizinischen Standards festlegen, ob sich eine Behandlung auf Basis von Cannabisöl anbietet oder ob andere Mittel zu bevorzugen sind. Nachdem der Arzt das Cannabisöl verschrieben hat, muss auch die Krankenkasse zu stimmen. Hierzu ist eine zusätzliche Genehmigung einzuholen.

Merkmale beim Kauf

Für den Kauf des frei zugänglichen Öls darf der THC-Anteil 0,2 % nicht übersteigen. Daher sollte darauf geachtet werden, alle rechtlichen Anforderungen zu erfüllen und nicht ohne Kenntnisse ein falsches Mittel zu wählen. Wer sich auf dieser Grundlage absichern möchte, sollte jedoch vorher immer Kontakt zu seinem Arzt aufnehmen, um eine gesundheitsschädliche Wirkung zu vermeiden.

Cannabisöl Erfahrungen und Test

Bereits in vielen Tests wurden verschiedenste Hersteller von Cannabisöl überprüft. Hierbei spielt vor allem die medizinische Wirkung eine wichtige Rolle, da das Cannabis selbst bei einer derartigen Überprüfung nicht als Droge gewertet wird. Aus diesem Grund wird während des Tests ermittelt, in welchem Verhältnis Nutzen und Nebenwirkungen stehen und ob der Konsum geeignet ist. Auch die Voraussetzungen für die medizinische Verwendung werden daher überprüft.

Das beste Cannabisöl

Tests und Vergleiche gibt es von öffentlicher Seite nur wenige.

Dies ist dadurch bedingt, dass medizinisches Cannabisöl bereits vor der Zulassung zahlreiche Kriterien erfüllen muss, die innerhalb eines nachträglichen Tests keiner Prüfung bedürfen. Wenn die Verschreibung durch den Arzt bereits erfolgt ist, steht einer optimalen Wirkung nichts im Weg.

Konkrete Tests und Vergleiche gibt es bei CBD-Ölen hingegen in Massen, da diese im freien Handel erhältlich sind.

CBD-Alternativen

CBD-Öle stellen eine legale Alternative zu Cannabis Öl dar. Diese sind frei im Handel erhältlich und können auch im Internet bestellt werden.

Falls zur medizinischen Behandlung homöopathische Lösungen eine Option darstellen, lassen sich auch diese testen und entsprechend nach dem eigenen Bedarf nutzen.

Auch weitere Produkte wie Rubaxx sind durchaus eine fähige Alternative und ersetzen das Cannabisöl respektive CBD.

Rubaxx ist eine Alternative zu Cannabisöl und wird als Nahrungsergänzungsmittel vertrieben. Rubaxx enthält Öl aus Hanfsamen und ist damit frei erhältlich. Das Öl enthält 5% CBD.

Rubaxx Erfahrungen

Viele Nutzer beschreiben ihre Erfahrungen mit Rubaxx als durchaus positiv. Besonders die schmerzlindernde Wirkung kommt hierbei zur Geltung, um in verschiedenen Bereichen für eine positive Ergänzung zu sorgen.

Durch Rubaxx lassen sich in dieser Hinsicht häufig größere medizinische Einsätze vermeiden, um bereits mit wenigen Tropfen am Tag weiterzuhelfen.

Natura Vitalis Erfahrungen

Wer auf der Suche nach Alternativen zum klassischen CBD-Öl ist, wird auch bei Natura Vitalis durchaus fündig.

Dort sind die Produkte in verschiedensten Größen und Ausführungen erhältlich, wodurch sich das Wohlbefinden maßgeblich steigern lässt.

Hierbei können die Anteile des CBDs flexibel gewählt werden, wodurch sich auch die Wirkung von Produkt zu Produkt unterscheidet.

Cannabisöl Rossmann

Auch bei Rossmann gibt es ein Angebot im Bereich des CBD-Öls als Alternative zum Cannabisöl. Denn dieses gibt es nur nach Verschreibung durch einen Arzt bei der Apotheke.

Eine wirkliche Alternative zum richtigen Cannabisöl bietet Rossmann also nicht an. Ein weiteres Problem ist das Hin und Her bei Rossmann, da aufgrund der rechtlichen Lage des Cannabis noch nicht final entschieden ist, wie der Produktverkauf weitergeht.

Zusammenfassung

Wer selbst auf der Suche nach einer guten medizinischen Lösung rund um den eigenen Bedarf ist, wird das Cannabisöl mit Sicherheit zu schätzen wissen.

Dennoch ist bei der Anwendung grundsätzlich Vorsicht geboten. Eine individuelle Beratung beim Arzt stellt in den meisten Fällen die Grundlage für den Kauf und den Konsum des Cannabisöls dar, um dieses überhaupt kaufen zu können.

Deutlich mildere Varianten mit weniger als 0,2 % THC gibt es unter dem Namen CBD-Öl zwar auch im freien Handel, die Wirksamkeit und die Auswirkungen fallen jedoch deutlich geringer als bei Cannabisöl aus.

https://www.gesetze-im-internet.de/btmg_1981/BJNR106810981.html

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https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/behandlungen-und-medizin/cannabis-wirkung-pflanze-2032590

https://www.praktischarzt.de/ratgeber
/medizinisches-cannabis/

https://www.stern.de/gesundheit/cannabis-fuer-haustiere—warum-tieraerzte-vor-dem-trend-warnen-7517700.html

https://www.kbv.de/html/cannabis-verordnen.php

https://www.test.de/medikamente/Medikamente-im-Test-cannabis-wirkstoff-2999840-0/

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/11/26/was-steckt-hinter-rubaxx-cannabis

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